Gemeindebezirk  St. Ida / Eick-West

 

 

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Altarraum

       

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Der Altarraum der Mittelpunkt der Kirche

   Der Altartisch besteht aus italienischem Marmor, die Bodenplatte aus norwegischem Quarzit.

   Altar = lt adolere = verbrennen - In heidnischen Religionen und im Judentum Opferstätte zur Verbrennung von Opfergaben (Feldfrüchte und

   Tiere). Durch das Kreuzopfer Jesu gibt es das nicht mehr. Der Altar ist für uns der Tisch, auf dem Eucharistie gefeiert wird. Übertragen

   ist er ein Symbol für Christus. Er ist der zentrale Ort einer Kirche, um den sich die glaubende Gemeinde versammelt. Der Altar wird vom

   Bischof geweiht (Konsekration). Im Altar sind meist Reliquien eingemauert als Zeichen der Verbindung mit der  ganzen Kirche.

   Zum Altarschmuck gehören Altartuch, Kreuz, Kerzen und Blumen.

 

  Das Altarkreuz

  Weihnachten 1964, Künstler H. Kunkler

  In jeder Kirche erinnert das Zeichen des Kreuzes an Jesus Christus, der für die Menschen

  sein Leben opferte. Das Kreuz hängt meistens an der Stirnseite der Kirche oder über

  dem Altar. Kruzifix wird ein Kreuz genannt, wenn auf den Kreuzesbalken eine

  Nachbildung des Körpers Jesu angebracht ist.

 

Tabernakel

  Eine Besonderheit und zugleich ein Meisterstück der Goldschmiedekunst ist das Tabernakel, ein Werk  des Goldschmiedes Kunkler aus Raesfeld im Kreis Borken. Die Wände des Tabernakel bestehen aus  Bronze, die mit Kristallen und Erzstücken aus dem heimatlichen Boden verziert sind.

 Tabernakel = lt tabernaculum = Zelt, Hütte - Kleiner Schrank zur Aufbewahrung der gewandelten Hostien.  Der Name leitet sich aus AT und Offenbarung ab: Gott wird sein Zelt mitten unter den Menschen  aufschlagen. Für uns heißt das: Gott ist in der Gestalt des Brotes unter uns. Der Zeltcharakter wird oft als  Tabernakel noch deutlicher, wenn eine Stoffhülle die Ziborien umgibt. Neben dem Tabernakel befindet  sich das Ewige Licht als Zeichen der Gegenwart Jesu. War früher der Tabernakel auf dem Altar, so soll  er heute möglichst in einer Seitenkapelle der Kirche sein.

 

Das ewige Licht undTabernakel

   Ewige Licht

  Das ewige Licht wird - bis auf den Karfreitag - das ganze

  Jahr über Tag und Nacht am Brennen gehalten. Es dient

  als Zeichen, dass im Tabernakel geweihte Hostien

  aufbewahrt werden, Zeichen der Gegenwart Gottes.

 

 

 

 

 

  Ambo

  Zum Gründonnerstag 1968 wurde das Ambo aufgestellt. Entwurf und Ausführung:

  H. Kunkler, Raesfeld

 

  Ambo = gr anabaino = hinaufsteigen.

  Erhöhtes Pult für den Vortrag der biblischen Lesungen, für Predigt und Fürbitte. In alten Kirchen

  gibt es für die Predigt zusätzlich eine Kanzel. Wie der Altar die Mitte der Eucharistiefeier ist, so

  ist der Ambo die Mitte des Wortgottesdienstes, der Platz für die Verkündigung des Wortes Gottes.

  Der Ambo wird deshalb oft mit Kerzen und Blumen geschmückt, er ist meist künstlerisch

  gestaltet, z.B. mit den Evangelistensymbolen (Evangelium).

 

 

  Apostelleuchter

  Zwölf Leuchter, für jeden der Apostel einer, hängen an den Wänden der Kirche.

  Sie befinden sich an den Stellen, an denen die Kirche bei ihrer Weihe mit Öl gesalbt wurde.

  Zu großen Festen und an den Gedenktagen der Apostel werden die Kerzen entzündet.

 

  Sedilien

  Die Sedilien sind Hocker, auf die sich Prister und

  Ministranten im Altarraum setzen. Die Einzahl heißt "Sedile" - man

  darf aber ruhig vom "Hocker" sprechen. "Sedile" bedeutet

  einfach "Sitzbank".

 

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