Gemeindebezirk  St. Ida / Eick-West

 

 

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   Madonnenstatue

  Am 01. Mai, Weihe der Madonnenstatue. Sie ist ein Geschenk

  der KAB des Bistums Münster. Künstler: H. Lückenkötter, Oelde.

  Das Eichenholz stammt aus einem alten Bauernhaus am

  Rheinkamper Ring. Der Gottesmutter Maria ist in vielen Kirchen

  ein kleiner Altar geweiht: Ein Bild oder eine Statue Marias ist da

  zu finden, eingerahmt von Blumen. Die Gläubigen haben die

  Möglichkeit eine Kerze anzuzünden.

 

   Pieta

  Pieta ist die Darstellung Marias mit dem Leichnam Jesu Christi.

  Mittlerweile ist diese Darstellung zu einem Andachtsbild geworden.

  Die Jugenddorfschreinerei hat für die Pieta einen Unterbau geschreinert.

  Neben der Pieta liegt ein Totengedenkbuch mit allen verstorbenen der

  Gemeinde St. Ida.

 

   Heiliger Josef

  Geboren in Nazaret, gestorben im 1. Jahrhundert.

  Josef stammte aus dem Geschlecht König Davids und lebte als Zimmermann

  in Nazaret in Galiläa. Er war der Verlobte der Gottesmutter Maria. Als

  Maria schwanger wurde, wollte sich Josef in aller Stille von ihr trennen. Doch

  im Traum erschien ihm ein Engel der ihn in das Geheimnis der göttlichen

  Empfängnis Mariens einweihte. Von diesem Tag an lebte das Paar in

   jungfräulicher Ehe. Auf dem Weg zur von Kaiser Augustus angeordneten

  Volkszählung gebar Maria in einem Stall nahe Betlehem einen Sohn, dem

  Josef den Namen Jesus gab. Er floh mit Mutter und Kind vor den Häschern

  des Herodes nach Ägypten und kehrte erst nach Nazaret zurück, als er von

   Herodes’ Tod hörte. Josef wird dargestellt als Zimmermann mit

  seinen Geräten.

 

   Der heilige Judas Thaddäus

  Der heilige Judas Thaddäus steht im Umgang der Kirche. Sie ein ein Werk   

  des Künstlers H.Lückenkötter aus Oelde, der   die Figur der Ida-Gemeinde zum

  Osterfest 1963 schenkte. Die Weihe erfolgte am 01. Mai   1963. In den südlichen

  Ländern wird Judas Thaddäus (nicht zu verwechseln mit Judas   Iskariot, dem Verräter)

  sehr verehrt; viele Kirchen sind nach ihm benannt. Juddas Thaddäus (Mt 10.3, Lk 6.16)

  ist einer der zwölf Apostel.

 

   Taufstein

  1964 erhielt St. Ida einen Taufstein - ein Geschenk der Frauengemeinschaft

   des Bistums Münster. Entwurf: Hanskarl Lutz - H. Kunkler. Das Taufbecken

  steht meistens in der Nähe des Eingangs der Kirche. Hier werden die   

  Taufen vollzogen. Der Abstand zum Zentrum der Kirche, dem Altarraum,

  soll zeigen: Noch gehört der ungetaufte Mensch nicht zur Gemeinschaft der

 Christen; ist er aber aufgenommen worden, wird er zur Mitte geführt.

 

   Weihwasserbecken

  Die Weihwasserbecken befinden sich am Eingang. Die Christen, die in

  die Kirche kommen, nehmen mit einem Finger der rechten Hand etwas

  Weihwasser und bekreuzigen sich damit. Das erinnert sie an das Geschenk

  und die Verantwortung ihrer Taufe. Um sich auch zu Hause mit Weihwasser

  segnen zu können gibt es meistens in einer hinteren Ecke oder in der

  Sakristei einen Behälter mit Weihwasser, (siehe unten) wo sich jeder nach

   Bedarf Wasser

 

   Weihwasserbehälter

 

   Beichtstuhl

  Der Beichtstuhl ist eine Art Kabine, in der das Bußsakrament gespendet wird.

  Der Priester hat einen Sitz. Der Gläubige kniet quer dazu auf einem

  Bänkchen und spricht durch eine durchlässige Trennwand. So können sich

  die beiden flüstern verständigen. Beichtstühle stehen an den Seiten der

  Kirche. Viele Priester bieten aber auch an an einem anderen Ort zu beichten:

  in der Sakristei oder in einem Seelsorgezimmer.

 

    Orgel

  Die Orgel gilt als "Königin der Instrumente". Sie hat einen herrlichen Klang,

  kann laut oder leise spieen. Die Orgel ist wie kein anderes Instrument

  geeignet den Gesang der Gemeinde zu unterstützen. Von Gründonnerstag

  bis zur Osternacht "schweigt" sie allerdings, das erinnert an die Grabesruhe

  Christi.

 

   Die Fenster der Liebe Gottes

  Die farbigen Fenster wurden 1988 vom

  Künstler Werner Klenk aus Oelde geschaffen. Es zeigt

  in einem Zyklus von links nach rechts folgende Motive:

  - 1. Die Schöpfung Gottes (Gen 1,1-13)

  - 2. Der Bundesschluß Gottes mit Noah (Gen 9.1-17)

  - 3. Das Pfingstfest, die Sendung des Heiligen  Geistes

        (Apg 2.1-13)

  - 4. Das himmlische Jerusalem (Offb 21.9-22.5)

 

   1. Die Schöpfung Gottes

  Am Anfang herrscht Chaos und Unordnung, die Elemente sind

  durcheinander. Das Wirken Gottes - dargestellt durch die gelben

  Lichtstrahlen - ordnet das Chaos und formt eine Welt, in der sich Leben

  entfalten kann. Das Grau verändert sich in Braun, die Farbe der fruchtbaren

   Erde. Grün bricht durch, Zeichen für Wachstum und Leben. Die Materie

  ordnet sich zur entstehenden (Erd-)Kugel.

 

   2. Der Bundesschluß Gottes mit Noah

  Die Menschheit auf den Abwegen von Egoismus, Habsucht und

   Unmenschlichkeit versinkt im Strudel der Sündflut. Das Weltende droht.

  Doch die Umkehr und Einsicht von Noah rührt Gott an und er verspricht,

  dass er der Welt und allen Menschen seine Treue hält und sie nicht

  untergehen lässt. Der Regenbogen ist das Zeichen dieses Bundes.

 

   3. Das Pfingstfest, die Sendung des Heiligen Geistes

  Die Freunde Jesu sind voller Angst und Verzagtheit nach dem Tod Jesu

  und seiner Auferstehung. Die Zusage Jesu: Ich sende euch den

  Heiligen Geist, den Beistand aus der Höhe erfüllt sich in Jerusalem.

  Der Geist Gottes rüttelt die Jünger aus ihrer Lethargie (Sturm und Brausen)

  und erfüllt sie mit Begeisterung (Feuerzungen), so dass sie für jeden

  verständlich ihren Glauben und ihre Hoffnung mitteilen können.

 

   4. Das himmlische Jerusalem

  Die Vision von der Endzeit sieht die Menschen in Einheit untereinander

  und mit Gott. Die rote Mauer signalisiert Schutz und Geborgenheit. Das Licht

  ist die Gegenwart Gottes. Innen sind Gebäude angedeutet: "Im Haus

  meines Vaters gibt es viele Wohnungen (Joh 14,2). Die Perlen stehen für

  die Apostel. Die 12 Tore symbolisieren die Stämme Israels, die offen sind

  für das ganze Volk Gottes.

 

   Das Auferstehungsfenster

  Es wurde in der Osternacht 2001 festlich eingeweiht.

  Der bekannte Oelder Künstler Werner Klenk hat das Motiv

  entworfen.

  Viele Gemeindemitglieder und andere Stifter haben sich beteiligt,

  um das großartige Werk zu vollenden.

   Die Welt taucht aus der Nacht auf in das helle Blau des Morgens. Mitten in dieser Welt geschieht das Unfassbare, alles

   Überstralende. Die Auferstehung Jesu Christi leuchtet wie das Licht der Morgensonne, das alle Dunkelheit erhellt.

  Rechts im Licht auf dem Querbalken das uralte Symbol des Fisches, Zeichen für Christus. Für die Christen in der Verfolgung

  war dies das Geheimzeichen für die Zugehörigkeit zu den Christen. der Fisch heißt griechisch ICHTYS. jeder dieser

  Buchstaben ist ein Anfangsbuchstabe für das Christusbekenntnis: Jesus Christus, Gottes Sohn, Erlöser der Welt.

  Aus der Welt bewegt sich ein Strom von Menschen auf das Christussymbol hin. Das II. Vatikanum spricht von der Kirche als

   "Volk Gottes unterwegs" und ermutigt damit zur Weggemeinschaft. Keiner ist ausgeschlossen von diesem Weg und einer für

   den anderen mit-verantwortlich. Das kräftige Rot ist Farbe des Heiligen Geistes und der Liebe.

  Unten rechts im Bild sind vier rote Dreiecke eingefügt, in denen jeweils ein Symbol der Gegenwart hervorgehoben wird. Der

   Förderturm in Erinnerung an die Kohle als wichtigsten Arbeitgeber der Region und den Wandel in der Arbeitswelt.

  Das geteilte Brot ermutigt, der Nächstenliebe der Hl. Ida nachzueifern. Die Taube spricht von der Sehnsucht unserer Zeit

  nach Frieden. Die Jahreszahl 2000 erinnert an die Zeitenwende und die Vergänglichkeit des Lebens.

 

 

Krippe

Zu Weihnachten 1966 konnte sich die Pfarrgemeinde über eine große Krippe freuen,

die der Künstler Lückenkötter, Oelde, gestaltet hat.

Darstellung der Geburt Christi im Stall zu Bethlehem, mit den Figuren von Maria und Josepf,

Ochs und Esel, Hirten und den Hl. Drei Königen.

 

Unsere neue Krippe

 

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